Mit der Errichtung eines
DNS Root-Servers ist

Deutschland in die höchste Internet-Ebene aufgestiegen. Bisher über London und Amsterdam abgewickelte Internet-Zugriffe können jetzt über einen neuen Netzrechner in
Frankfurt am Main erfolgen, wie die deutsche Internet-Registrierungsstelle
DENIC und der Internet-Verband
eco mitteilten.
"Der Flaschenhals ist breiter geworden", sagte DENIC-Vorstandsmitglied
Sabine Dolderer in Frankfurt am Main. Die dadurch mögliche Beschleunigung bewege sich zwar nur im Bereich von Millisekunden und werde für den Internet-Surfer kaum spürbar sein. Aber der neue Root-Server sei vor allem ein "Beitrag zur Weiterentwicklung der technischen Performance des Internets". Konkret bedeutet dies eine
höhere Ausfallsicherheit und einen
größeren Schutz vor möglichen Angriffen.
Root-Server sind bei jedem Internet-Zugriff die wichtigste Anlaufstelle, um die oberste Adressenebene wie .de für Deutschland oder .ch für die Schweiz zu erkennen und an einen zuständigen Name-Server weiterzuleiten. Von weltweit 13 Root-Servern befinden sich bislang zehn in den USA, zwei in Europa (London und Stockholm) und einer in Japan (Tokio).
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